Die Fünf-Elemente-Lehre der Tibeter

Krankheiten und Probleme neu bewerten

Webinar (Online-Ausbildung)

Mittels der tibetischen Fünf-Elemente-Lehre erhalten Sie einen vollkommen neuen Blick auf die Krankheiten und Problemfelder ihrer Patienten. Diese unterscheidet sich von TCM und Ayurveda, kann die beiden jedoch auch wunderbar ergänzen. Erlernen Sie mithilfe dieses Wissens die Krankheiten und Problemfelder ihrer Patienten zu analysieren und bestehende, wie auch neue Therapiemethoden entsprechend einzusetzen.

Kursziel

Die fünf Elemente bestimmen seit alter Zeit das gesamte Leben in Tibet. Sie bilden bis zum heutigen Tag die Grundlage der tibetischen Medizin, Astrologie, Psychologie und vieler anderen Felder des tibetischen Wissens über den Menschen. Jeder Mensch ist aus energetischer Sicht eine einzigartige Mischung aus dominanteren und weniger dominanten, aus gut fließenden und gehemmten Elementen. Zu jedem der fünf Elemente gibt es heilende Körperhaltungen (Asanas), Mudras, Atemtechniken und Meditationen die hervorragend zur Harmonisierung von Körper, Seele und Geist beitragen und gleichzeitig unsere größeren Lebensthemen zu Tage legen, an denen wir arbeiten sollten.

Die fünf Elemente sind so ein ausgezeichneter Schlüssel um einerseits die Person, ihre Eigenheiten und auch ihre Erkrankungen zu analysieren, darüber hinaus kann es eine hervorrangende Ergänzung zu bestehenden Therapiemethoden bieten, da jede Therapieform den Energiepegel bestimmter Elemente stärkt, harmonisiert oder senkt.

Kursinhalt

Zu jedem Element gehören gewisse Lebensbereiche und menschliche Eigenschaften, aber auch Farben, Töne, Mantras Meditationsformen und noch vieles mehr. Am Anfang des Kurses erarbeiten wir uns die Eigenheiten der fünf Elemente und lernen anhand von Fallbeispielen und Übungen wie man mit den Elementen arbeitet. Anschließend widmen wir uns den heilenden Körperhaltungen (Asanas), Mudras, Atemtechniken und Meditationen, die hervorragend zur Harmonisierung von Körper, Seele und Geist beitragen und gleichzeitig unsere größeren Lebensthemen zu Tage bringen, an denen wir arbeiten sollten.

Begleitend zu unseren Übungen lernen wir die verschiedenen Bereiche kennen, in welchen die Fünf-Elemente-Lehre angewandt wird. Wir machen uns mit den Grundideen der tibetischen Heilkunst vertraut und dem Wirken der drei Körperenergien (doshas). Wir lernen die Einflüsse der Jahreszeiten und Mondphasen kennen und sehen das mannigfaltige Aufeinanderwirken von Seele, Geist und Körper. Wir lernen die Prinzipien der tibetischen Tantra kennen und erlernen einige einfache Rituale.

Infovideo zum Kurs

Allgemeine Kursinformationen

Dozent

Attila Budai
Dozent und Autor

    Adressaten: Heilpraktiker, Heilpraktikeranwärter und jeder, der sich in spiritueller Hinsicht weiterentwickeln möchte.

    Termine und Uhrzeit:

    • 5 Termine à 2 Std.
    • Montag, 23.07.2018, 19:00 bis 21:00 Uhr
    • Montag, 30.07.2018, 19:00 bis 21:00 Uhr
    • Montag, 06.08.2018, 19:00 bis 21:00 Uhr
    • Montag, 13.08.2018, 19:00 bis 21:00 Uhr
    • Montag, 27.08.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr

    Preis des Kurses: 150 €

    Veranstaltungsort: Ihr heimischer PC auf der GotoWebinar Plattform. Bitte nutzen Sie den Direktlink im E-Learning.

    Skript: Kein Skript.

    Begleitmaterial: Zu jedem Kurstermin werden Begleitmaterialien im E-Learning zum Download bereitgestellt.

    Aufzeichnungen/Mitschnitte: In unserem E-Learning-System stehen Ihnen die Mitschnitte der Schulungen bis 6 Monate nach dem letzten Termin zur Verfügung.

    Fachfortbildung: Nach Besuch des Kurses erhalten Sie einen Fachfortbildungsnachweis unserer Schule; Sie können sich diesen in unserem E-Learning-Portal selbst als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken!

    Teilnehmer: min. 10, max. 99

    Bepunktung: Bonuspunkte: 8, Fachfortbildungspunkte: 40

    Hintergrundinformationen

    Die fünf Elemente finden sich in der gesamten tibetischen Kunst und Kultur wieder, so zum Beispiel in den Farben der Gebetsfahnen, aber auch jedes Mandala ist danach ausgerichtet, alle wichtigen Buddhas, Boddhisattvas und Meditationsgottheiten werden einem Element zugeordnet und so entspricht jedes Element auch jeweils einem Lebensbereich des Menschen, welches er nach dem jahrtausendealtem Wissen der Tibeter harmonisieren kann.

    • Die Farbe Weiß, Element Äther, steht für das, was man die Buddha-Natur nennt. Hier ist beispielsweise unser Akzeptanzvermögen zuhause, aber bei negativer Belegung kann sich dies bei uns auch durch Untätigkeit ausdrücken.
    • Die Farbe Blau, Element Wasser, steht für alles was mit Lernen und Lehren zu tun hat. Im Positiven kann ein guter Informationsfluss aufrecht erhalten werden, doch im Negativen kann es sich auch durch Rechthaberei ausdrücken.
    • Die Farbe Gelb steht für das Element Erde und wird oft mit dem Bild einer italienischen Familie bei der Mahlzeit verglichen: Alle reden kreuz und quer, alle sind mit allen auf unterschiedlichste Weise verbunden und währenddessen genießen alle ein gutes Essen, leben also sinnlich. Dieses Element steht für die Vielfältigkeit des Lebens, wenn jemand eine kraftvolle Prägung auf diesem Gebiet hat, so ist er vielleicht jemand der eine Sammelleidenschaft hat, oder eine volle Bibliothek in seinem Heim, generell jemand, der die Vielfältigkeit des Lebens in seiner Ganzheit erfassen kann. Im negativen kann es sich aber auch beispielsweise durch Intrigantentum und Spitzfindigkeit ausdrücken.
    • Die Farbe Rot, Element Feuer, steht für unsere einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen. Im Positiven drückt es sich dadurch aus, daß man sich auf Partner, Freund oder ein Familienmitglied gut einlassen kann, daß man Einfühlungsvermögen besitzt. Im Negativen kann es sich durch die allgemeine Kurzlebigkeit unserer Beziehungen ausdrücken.
    • Die Farbe Grün, Element Luft, letztlich steht für den unterscheidenden Intellekt, aber auch für unser Vermögen unsere Pläne zu Ende zu bringen. Im Positiven drückt es sich durch aktives Gestalten unseres Lebens und unseres Umfeldes aus, im negativen tendieren wir dazu zuviel zu machen und zu denken. Wellen dort entstehen zu lassen, wo kein Wind weht - wie ein altes Sprichwort sagt.