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Akuinjektion (Homöosiniatrie) und Narbenentstörung

Praxisseminar in Kenzingen

Verbinden Sie die Heilungskräfte der Akupunktur, der Homöopathie und der Naturheilkunde in einer einzelnen Therapiemethode.

In diesem Vor-Ort-Kurs lernen Sie, wie Sie funktionelle Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats, aber auch Organerkrankungen höchst effektiv mit Akuinjektion behandeln.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig. 

Kursziel

Nach dem Besuch dieses Kurses haben Sie nicht nur theoretisches Wissen über dieses Therapieverfahren, sondern können es auch dank der intensiven praktischen Übungseinheit anschließend gleich in der Praxis umsetzen.

Kursinhalt

Im Seminar werden die wichtigsten Akupunkturpunkte und die bekanntesten Punkte der Naturheilkunde besprochen. Es werden geeignete homöopathische Arzneimittel von ausgewählten Firmen vorgestellt.

Außerdem wird die Technik der intra- sowie der subkutanen Injektion gezeigt und von den Teilnehmern praktisch geübt.

Ergänzend dazu werden Verfahren zur Narbenentstörung vorgestellt.

Allgemeine Kursinformationen

Dozent

 

Marco Haas

Heilpraktiker

Adressaten: Heilpraktiker und Heilpraktikeranwärter. Da es sich um eine sehr einfache und dabei wirkungsvolle Methode handelt, ist dieser Kurs vor allem für Berufseinsteiger geeignet. Das Seminar eignet sich sowohl für Teilnehmer, die diese Injektionstechniken noch nicht beherrschen, als auch für Teilnehmer, die weitere Übung und Erfahrung im Umgang mit diesen Injektionstechniken erwerben möchten.

Termine und Uhrzeit: aktuell keine Termine festgelegt

Preis des Kurses: 170 €

Veranstaltungsort: Heilpraktikerschule Isolde Richter, Üsenbergerstraße 13, 79341 Kenzingen

Fachfortbildung: Nach Besuch des Kurses erhalten Sie einen kostenlosen Fachfortbildungsnachweis unserer Schule.

Teilnehmer: min. 10, max. 18

Bepunktung: Bonuspunkte: 0, Fachfortbildungspunkte: 32

Was ist Akuinjektion?

Die Therapiemethode der Akuinjektion hat sich besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei den weit verbreiteten funktionellen Störungen und damit auch der vegetativen Dystonie bewährt. Sie zeigt aber auch bei Organerkrankungen eine sehr gute Wirkung.

Unter Akuinjektion versteht man die Verabreichung von Arzneimitteln direkt in die jeweiligen Akupunkturpunkte. Mit dieser Therapiemethode wird eine Verstärkung bzw. eine Verlängerung der Reiz Verbindung mit der Applikation von Lokalanästhetika gibt es Überschneidungen mit der Neuraltherapie. Durch die Injektion von Medikamenten in Akupunkturpunkte wird eine Reizverstärkung und -verlängerung angestrebt.

Zudem sollen Akupunkturbehandlung und Medikament synergistisch wirken, das heißt, es soll eine Verbindung von Nadelreiz und therapeutischer Wirkung des Arzneimittels erzielt werden.

Auch bei homöosiniatrischen Verfahren werden beispielsweise homöopathische Mittel an Akupunkturpunkte laut TCM gespritzt.

Was ist Homöosiniatrie?

Der Begriff Homöosiniatrie geht auf den Franzosen Roger de la Fuye (1890 bis 1961), den Begründer der französischen Akupunkturbewegung zurück, der sich in seiner Arbeit auch auf die Ansichten von August Weihe (1840 bis 1896), einen homöopathisch arbeitenden Arzt bezog.

Homöopathische Heilmittel werden in besonders wirkungsvolle Akupunkturpunkte an Körper und Ohr, in Reflexzonen, Störfelder und in bestimmte Triggerpunkte injiziert. Damit wird eine deutlich größere therapeutische Wirksamkeit als durch die Mittelgabe allein erreicht. Zum einen wirkt das homöopathische Einzel- oder Komplexmittel, zum anderen setzt man über den Einstich der feinen Injektionsnadel in den Akupunkturpunkt einen weiteren Reiz und erzielt zusätzlich eine Depotwirkung.